Unglaubliche Schlamperei.
Die Einwohnermeldeamtsdaten von ca. 500.000 Bürgern waren monatelang über das Internet abrufbar. Für den Zugang zu den Daten von insgesamt 200 Gemeinden war ein Code nötig, welchen die zuständige Softwarefirma freundlicherweise auf ihrer Homepage verriet. Zu erfahren waren offenbar die Adressen, Passbilder, Religionszugehörigkeiten, Familienstand und Geburtstage der Pannenopfer.
Diesem Staat soll ich also glauben, daß er mit der Vorratsdatenspeicherung und Bespitzelung jeglicher couleur verantwortungsvoll umgeht und es zu keinem Mißbrauch kommt, wenn sie nichtmal in der Lage sind die Daten der Einwohnermeldeämter ordentlich zu schützen?!
Ich würde gerne. Allein, mir fehlt der Glaube!
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Geschrieben am: 23. Juni 2008 · Autor: rs