Don’t be evil.

Don’t be evil – so das Motto der Datenkrake Google. Durch Google wird der Web-Benutzer immer gläserner und das Motto von Google wird immer unglaubwürdiger. Weil fast Jeder Google zum auffinden von Informationen aller Art benutzt weiß Google schon sehr viel von seinen Benutzern, noch mehr wissen sie wenn man die Google-Dienste Google-Mail, Kalender, Text und Tabelle etc. benutzt. Nun ist mit dem hauseigenen Webbrowser Google Chrome ein weiteres Puzzlestück hinzugekommen. JEDE Installation des Webbrowsers wird mit einer eigenen einmaligen Identifikationsnummer versehen und in den Standard-Einstellungen wird auch jede eingegebene Adresse aus der Adresszeile an Google geschickt.
Es bleibt also eigentlich nichts anderes übrig als erstmal vom Einsatz abzuraten. Selbst vom Thema Datenschutz abgesehen wurden bereits mehrere Sicherheitslücken entdeckt – es ist halt noch eine Betaversion.

Geschrieben am: 3. September 2008 ·  Autor: rs

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2 Kommentare

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  1. Kommentar von Moppen:

    … vor 20 minuten habe ich die Doku ‘Die Welt ist eine Google” ausgemacht. Meine Quintessenz: Google kriegt soviel Informationen wie wir bereit sind zu geben.
    Du nimmst die Suchengine? Geh zurück zum ehemaligen Marktboliden Yahoo.
    Du willst nicht das dich dein Brauser Identifiziert? Bleib beim Reinecke-Fuchs (und stell alle Google-Funktionen aus).
    Googlemail? Du hast nicht nur eine eigene Domain und nicht nur einen eigenen Server. Nutz dein eigenes IMAP-Postfach! So einfach geht Tennis.
    Man kann und darf nicht feuriger Verfechter des Datenschutzes sein und dann williger Datensklave mit Bringschuld bei Google.

    Eins geht nur ;-)

    3. September 2008 @ 22:33
  2. Kommentar von Manuel:

    Ja, ich habe mich auch schon in großen Teilen von Google verabschiedet und benutze die Google-Apps nur noch seltener.Klar, andere Anbieter sammeln die Daten ihrer Benutzer auch, sind aber nicht so mächtig wie Google. Man kann sich Google ja wirklich sehr schwer entziehen, viele Seiten setzen Google Analytics und Adsense und schon kennen sie zumindest deine Aktuelle IP-Adresse. Wenn sie dich dann noch über Cookies oder den neuen Browser genau zuordnen können, wissen sie so einiges über dich. Und ganz ohne Cookies und deaktiviertem Javascript macht das browsen ja auch keinen Spaß und viele Seiten funktionieren dann einfach auch nicht.

    4. September 2008 @ 08:55

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