Die Süddeutscher Zeitung hat nun endlich einen Beleg dafür gefunden, dass die Schwarz-Gelbe Regierung unter Helmut Kohl im Jahr 1983 Einfluss auf Forscher bei der Risikobewertung des angestrebten Endlagers in Gorleben genommen hat. Die Forscher seinen unter massiven Druck gesetzt worden. Die ganze Geschichte auf sueddeutsche.de: hier klicken
“Wir sollten sichere Kernkraftanlagen weiter nutzen. [...] Solche Programme, wie sie meine hessische Parteifreundin vorschlägt, sind absolut indiskutabel.[...] Es gibt bis heute kein einziges Argument gegen die Nutzbarkeit von Gorleben.” -Wolfgang Clement, SPD, Aufsichtsrat beim Energiekonzern RWE Power AG-
In Deutschland werden 2008 voraussichtlich 19 Milliarden Kilowattstunden an Strom überproduziert, welche ins Ausland exportiert werden. Also laufen rein rechnerisch drei Atomkraftwerke nur fürs Ausland. Die Panik der Union, FDP und des RWE-Lobbyisten Clement vor einem Blackout ist also mal wieder nur Propaganda.
Nachdem mich die CDU/CSU von der Ungefährlichkeit der Atomenergie überzeugt hat, fordere ich nun die Verlängerung der Laufzeiten aller deutschen Atomkraftwerke auf 10.000 Jahre. Das hat den Vorteil, dass keine neuen Anlagen gebaut werden müssen und somit auch kaum neue Investitionen getätigt werden müssen und somit die Kraftwerksbetreiber unverschämt hohe Gewinne preiswerten sauberen Strom an [...]
Seit dem Klima-Hype in Deutschland sehen sich die Atom-Lobbyisten wieder im Aufwind und entdecken die Umwelt für sich (bizarr!!) . Atomkraft sei die sicherste und sauberste Lösung zur Energiegewinnung. Atomkraft ist mitnichten so toll wie sie uns von den üblichen Verdächtigen angepriesen wird.
Na da strahlt die Republik. Wenn die Merkel mit ihrem Panoptikum die Macht in Deutschland erreicht, werden die Restlaufzeiten der deutschen Atomkraftwerke verlängert. Na dann schauen wir ja einer strahlenden Zukunft entgegen. Pfui!